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Meibom-Drüsen-Dysfunktion

Meibom-Drüsen-Dysfunktion ist eine der häufigsten Ursachen für Trockene Augen, in der Regel liegt hierbei eine Funktionsstörung der Meibom-Drüsen (auch: Meibomsche Drüsen) vor. Zirka 70 Meibom-Drüsen befinden sich im Ober- und Unterlid des Auges. Meibom-Drüsen sind Talgdrüsen, die ein öliges Sekret bilden das durch den Lidschlag die Lipidschicht des Tränenfilms bildet und diesen vor der Verdunstung schützt. Wenn die Zusammensetzung ihres Sekrets aus dem Gleichgewicht gerät, spricht man von einer Meibom-Drüsen-Dysfunktion (MDD) – auch hintere Blepharitis genannt. In der Folge kann sich zunächst das Augenlid entzünden und später auch die Binde- und Hornhaut. Betroffene leiden dann unter brennenden Augen und geröteten Lidrändern. Die Entzündung des Lidrandes stört die Lipidschicht des Tränenfilms. Es klingt zwar paradox aber die Form des Trockenen Auges, welche auf einer Meibom-Drüsen-Dysfunktion basiert, kann mit verstärktem Tränenfluss verbunden sein. Aus diesem Grund sind in diesem Fall tränende Augen ein ernstzunehmendes Warnzeichen. Wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen wird, verschließen sich häufig die Drüsenöffnungen komplett und es entstehen „Hagelkörner“. Vor allem Frauen in und nach den Wechseljahren sind betroffen.

Die Liderwärmung und -reinigung, die jeweils täglich über drei Monate und länger hinweg erfolgt, ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Gegen das Trockenheitsgefühl helfen u.a. Tränenersatzmittel und liposomales Augenspray. Wer bereits unter einer Meibom-Drüsen-Dysfunktion  leidet, sollte beim Tragen von Kontaktlinsen Vorsicht walten lassen. Die Lidränder sind durch die Entzündung empfindlicher, dies kann dazu führen, dass Kontaktlinsen weniger gut vertragen werden. Umso wichtiger ist hier eine regelmäßige Lidrandpflege.

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