Besuchen Sie unseren Messestand in Halle C6, Stand 109, auf der OPTI vom 10.01.-12.01.2020!
Warum Klimaschutz?

Durch das Verbrennen fossiler Energieträger (v.a. Kohle und Erdöl) und durch großflächige Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre angereichert. Land- und Viehwirtschaft verursachen Gase wie Methan und Distickstoffmonoxid. Kohlendioxid, Methan etc. gehören zu den treibhauswirksamen Gasen. Eine Ansammlung dieser Gase in der Atmosphäre führt in der Tendenz zu einer Erwärmung der unteren Luftschichten. Seit dem vergangenen Jahrhundert erwärmt sich das Klima, wie aus Beobachtungsdaten bekannt. Das globale Mittel der bodennahen Lufttemperatur stieg, Gebirgsgletscher und Schneebedeckung haben im Mittel weltweit abgenommen und Extremereignisse wie Starkniederschläge und Hitzewellen wurden häufiger.

Weitere Informationen zum Thema:
www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel
www.unfccc.int

Den CO2-Ausstoß veringern

Hauptverursacher des Klimawandels ist Kohlendioxid (CO2): Das Gas ist für mehr als 60 Prozent der weltweiten Erderwärmung verantwortlich. In den letzten 420.000 Jahren waren die CO2-Werte in der Atmosphäre niemals höher als heute. Die Erderwärmung ist ein schleichender Prozess mit dramatischen Folgen: Ganze Landstriche veröden, andere werden überschwemmt. Fachleute rechnen bis zum Ende des Jahrhunderts mit rund 190 Millionen Menschen, die ihre Heimat verlieren, weil sie unter Wasser steht.
Der Weltklimarat IPCC hatte im April 2014 einen neuen Bericht vorgelegt, wonach der weltweite Temperaturanstieg noch gebremst werden kann, wenn rasch gehandelt wird. Demnach muss der Ausstoß klimaschädlicher Gase bis 2050 um 40 bis 70 Prozent reduziert werden, um den Anstieg auf zwei Grad Celsius gegenüber der Zeit vor der Industrialisierung zu begrenzen. Sollte dagegen nichts unternommen werden, drohe bis 2100 ein Anstieg um bis zu 4,8 Grad. Vor allem die Industrienationen sind gefordert, den CO2-Ausstoß drastisch zu verringern.

Der Klimaschutz zählt deshalb zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die vorliegenden Erkenntnisse machen deutlich, dass der Klimaschutz keinen Aufschub mehr duldet. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, gefährden wir die Lebensgrundlage der nachfolgenden Generationen.

Entrepreneurs for future

Wir sind Unterzeichner der Stellungnahme von Unternehmerinnen & Unternehmern zu den Protesten für mehr Klimaschutz #EntrepreneursForFuture und stehen wir hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen.
Kinder und Jugendliche streiken in der weltweiten ´Fridays-for-Future´-Bewegung für mehr Klimaschutz.

Ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung.

Unterzeichnung der Stellungnahme am 05.07.2019

#FRIDAYSFORFUTURE SIND DRINGENDER WECKRUF – WIRTSCHAFT WILL ENDLICH MEHR KLIMASCHUTZ UMSETZEN

Inzwischen streiken und demonstrieren weltweit junge Menschen für ambitionierten Klimaschutz, für das Benennen der Klimakrise als echte Krise und für die Rettung unseres Planeten. Die historische Mobilisierungskraft der Bewegung zeigt die Dringlichkeit des Anliegens. Auch die Wissenschaft hat mit über 23.000 Unterzeichnern der Initiative #ScientistsForFuture erklärt, dass die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Boden- und Meeresschutz bei weitem nicht ausreichen. Als Unternehmerinnen und Unternehmer erklären wir uns mit den Streikenden solidarisch.

Aus unserem eigenen tagtäglichen unternehmerischen Handeln wissen wir: Klima­schonendes Wirtschaften funktioniert heute schon. Viele innovative Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle für einen besseren Klimaschutz gibt es bereits. Aber weitergehende politische Rahmenbedingungen sind endlich nötig, damit faire Wettbewerbsbedingungen für klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle hergestellt werden und die Wirtschaft insgesamt umsteuert.

Die Staaten der Weltgemeinschaft haben sich mit dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 völker­rechtlich verbindlich dazu verpflichtet, die globale Erwärmung deutlich unter 2 °C zu halten. Alle Länder haben außerdem Anstrengungen versprochen, die Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

Als unterzeichnende Unternehmerinnen und Unternehmer stehen wir hinter dem Pariser Klima­schutz­abkommen und unterstützen diese Forderungen:

  1. Eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren. Investitionen werden so in eine kohlenstoffarme Infrastruktur, Technologien und Produkte gelenkt.
  2. Energiewende beschleunigen. Schneller, gesetzlich verankerter Kohleausstieg im Einklang mit den deutschen Klimaschutzzielen. Eine Energieeffizienzstrategie zur Verankerung von Efficiency First, Steuerförderung für Gebäudesanierungen sowie ein ambitioniertes Gebäude­energiegesetz mit Vorbildrolle der öffentlichen Hand. Deutschland, Europa und die Welt können technisch zu 100% aus erneuerbaren Energien versorgt werden.
  3. Divestment und Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025. So haben es Deutschland und die anderen G7-Staaten beschlossen.
  4. Eine Mobilitätswende, die auf Verkehrsvermeidung, öffentlichen Verkehr, umwelt­freundliche und geteilte Verkehrsmittel sowie CO2-freie Antriebssysteme setzt. Wir brauchen die Besteuerung des Flugverkehrs (Kerosinsteuer) und reduzierte Umsatzsteuern auf öffentliche Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr sowie auf Produkte und Dienstleistungen des Radverkehrs.
  5. Eine Agrar- und Ernährungswende. Die Subventionspolitik in der Landwirtschaft und die Rahmenbedingungen für die Ernährungswirtschaft müssen in Einklang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung stehen – und mit wirksamen Maßnahmen wie der Ausdehnung einer ökologischen und klimaschonenden Landwirtschaft und der Förderung entsprechender Ernährungs- und Konsumstile unterstützt werden.
  6. Kreislaufwirtschaft forcieren. In der Regel ist die Nutzung von Sekundärrohstoffen der Nutzung von Primär­rohstoffen überlegen, da sie mit weniger Energieaufwand hergestellt werden können und auf geringere Transportwege angewiesen sind. Rücknahme-, Recycling-, Wieder­verwertungs­quoten müssen nicht nur gesetzt, sondern auch durchgesetzt werden.
  7. Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, die innovative Lösungen für die Steuerung/ Bewältigung der Klimakrise realisieren.
  8. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das eine dekarbonisierte Wirtschaft im Einklang mit dem in Paris vereinbarten 1,5°C Ziel erreicht.

Wir setzen voller Überzeugung auf Klimaschutz!

Als Profis aus der Wirtschaft wissen wir um die Kraft innovativer Geschäftsmodelle und Technologien, die das Klima schützen und profitabel sind. Die konsequente und schnelle Einführung erneuerbarer Energien, einer ökologischen Landwirtschaft, einer Kreislaufwirtschaft und einer neuen Mobilität schaffen und sichern zukunftsfähige Arbeitsplätze. Klimaschützende Technologien und Geschäfts­modelle scheitern häufig an politischen Rahmenbedingungen, die Geschäftsmodelle und Technologien der Vergangenheit schützen. Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass die technologische Entwicklung und Möglichkeiten für den Klimaschutz rasant gestiegen und die Kosten immens gesunken sind.

Um die gesamte Wirtschaft zu transformieren, benötigen wir dringend andere politische Rahmenbedingungen.

Wenn wir jetzt handeln, ist eine geregelte Dekarbonisierung der Wirtschaft möglich. Nur dann schaffen wir eine enkeltaugliche Wirtschaft. Nur dann können wir die Klimakrise noch steuern und unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten. Dafür streiken die Kinder und Jugendlichen von „Fridays for Future“; ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung.

#EntrepreneursForFuture

Unser Anspruch: Klimaneutralität

Was versteht man unter Klimaneutralität: Ein Unternehmen ist dann als klimaneutral zu betrachten, wenn die entstandenen CO2-Emissionen, die entsprechend zuzurechnen sind, durch CO2-reduzierende Projekte kompensiert werden

Roadmap zur Klimaneutralstellung:
  1. Erstellung unserer Treibhausgasbilanz (Carbon Footprint) in enger Zusammenarbeit mit dem DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie (www.dfge.de)
  2. Festlegung von Maßnahmen zur Reduktion vermeidbarer Treibhausgasemissionen
  3. Kompensation unvermeidbarer Treibhausgasemissionen durch Kauf und Stilllegung von Emissionszertifikaten international anerkannter Klimaschutzprojekte
  4. Verifizierung der erstellten Treibhausgasbilanz und der Kompensation der Emissionen durch den TÜV Hessen
TÜV Hessen Standard Klimaneutralität
Unsere Treibhausgasbilanz

Plant-for-the-Planet

Ausgehend von der Treibhausgasbilanz spendet Optima jährlich mehrere Tausend Bäume und unterstützt heimische sowie internationale Projekte.

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